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Vampir Horror-Roman
Pabel-Verlag, Rastatt
1972 - 1981
Autoren: diverse

SubSerien - Übersicht (Seite 3/4)

Die Darstellung der SubSerien erfolgt nicht in alphabetischer Reihenfolge, sondern ist in der Reihenfolge gelistet, in der die SubSerien im Vampir Horror-Roman erschienen sind.

SubSerie / Held Kurzbeschreibung Autor Bände [Nrn.]
Der Henker

Kultverdächtige Mini-Serie von Uwe Voehl; wurde im Anschluss an den VHR im Gespenster-Krimi mit drei Bänden fortgesetzt und erhielt im Dämonen-Land mit einem achten, neuen Band, einen Abschluss (DL 152 Im Schloß der 1000 Tode);
Träger der Henkersmaske ist [in Band 449] ist Michael Berger [im Gespenster-Krimi ist es Udo Münch], deutsch, Grafiker, sensitiv für das Übernatürliche, Anfänger im Bereich der Magie. Er hat mit der Henkersmaske das Erbe seines Onkels angetreten. Berger ist mit dem Werwolffluch belastet.
Unterstützt wird er von seinen Freunden Fred Schwister (geht nicht ganz legalen Geschäften nach), Barbara (Vogelmädchen, "wilde, schwesternhafte Freundin"?) und seiner Geliebten Sylvia (Hexe).
Berger ist von der ihm übertragenen Aufgabe nicht angetan und würde lieber normal leben.
Die Henkersmaske besitzt magische Kräfte und verbindet den Träger mit dem Geist des toten Henkres La Fayette, der in ihr weiterlebt, jedoch ist der Träger von dieser Verbindung stark beeinflusst, sein Körper wird vom Geist des Henkers La Fayette übernommen. Die Magie der Maske macht aus dem Träger ein Wesen, das kosmische Gerechtigkeit verüben soll und daher außerhalb der Begriffe Gut und Böse steht. Um die Magie der Maske zu erhalten, ist der Tod der Opfer des Henkers notwendig, wogegen sich Berger sträubt.
La Fayette und die Maske stehen in Zusammenhang mit der mysteriösen Figur des jugendlich erscheinenden Marquis de Feuile, der das Buch "Des Cultes noires" schrieb, in dem alle dunklen und schrecklichen Geheimnisse der Welt verzeichnet sein sollen. Über den "richtigen" Einsatz der Maske wachen De Feuile und eigentlich die Hexe Sylvia, die sich jedoch in Berger verliebte.
Band 449 enthält übrigens eine nette Remineszenz: es spukt in einem Pariser Wohnhaus, das der Gangster Bonnard zu einem Hotel umbauen will. Capice? Nein? OK: das Haus gehört Bonnard und es geht dort etwas um... oder anders ausgedrückt: Das Grauen schleicht durch Bonnards Haus - für alle, die den Überblick über den deutschen Gruselheftroman noch nicht haben: Dies ist der Titel von Silber-Krimi Nr. 747 von Dan Shocker, dem allerersten Gruselheftroman in Deutschland überhaupt (mehr Infos siehe beim Silber Grusel-Krimi).

Uwe Voehl

4
(Nrn. 419, 435, 442, 449)

Daniel O´Shea fortgesetzt mit weiteren 12 Romanen im Gespenster-Krimi; Ein Abschlussband (Nr. 17) erschien im Dämonen-Land (Nr. 136 Der Augensammler); Journalist, der durch die Begegnung mit Dämonen zum Dämonenjäger wird, Abkömmling von sieben keltischen Druiden, die aus einer Zwischenwelt stammen; sechs Druiden kamen bei seinem ersten Abenteuer um; er trägt einen Druidenstern, der ihm von einem mehrere jahrhunderte alten keltischen Druiden übergeben wurde; er spürt und riecht(!) die Anwesenheit von dämonischen Gegnern; ungewollter Erbe der Burg Hallberry Hill, in der sich ein Weltenschacht befindet; bezieht in London Chelsea sein Hauptquartier; wird untestützt von Thomas Lannister, der die Stiftung leitet, die Daniel O´Shea finanziell unabhängig macht; Lannister ist Neffe des ehemaligen Wächters des Weltenschachtes, dessen Erbe O´Shea antritt.
Wird unterstützt durch den abtrünnigen und durch den Druiden-/Dämonenstern geläuterten Echsendämon Ashykaya.
SPOILER (wen´s doch interessiert: einfach die folgenden Zeilen mit der Maus markieren): Die Serie endet im VHR mit dem Sturz O´Sheas durch den Weltenschacht nach einem Abenteuer, der jedoch verbotenerweise nicht von einer Welt zu anderen, sondern von einer parallelen Dimension zur anderen geschaltet war, so dass nicht klar ist, ob, wann und wo er auf seiner Erde wieder ankommen wird...
Olsh Trenton
(Uwe Anton)
4
(Nrn. 429, 437, 441, 446)
Peter Bryant weitere 2 Romane im Gespenster-Krimi; Reporter beim Daily Scetch in London, spezialisiert auf übersinnliche Fälle, arbeitet öfters mit dem Polizisten Russ Manning zusammen, liest sich sehr flüssig und unterhaltsam
HINWEIS: dieser einzige Romane um Peter Bryant, der auch noch eine unvereinbare Autorenangabe hat, lässt sich schnell erklären:
mit VHR Band 430 (Tödliche Grüße aus der Gruft) und GK Band 290 (Die Meer-Bestie) wurde der selbe Roman unter verschiedenen Romantiteln abgedruckt. Dass für den VHR-Roman Jürgen Duensing als Autor angegeben ist, ist nicht nachzuvollziehen - vielleicht ein Fehler im Geisterwald-Katalog 1?
Wilfried Wulff-Lovell (Jürgen Duensing) 1
(430)

 

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