
Klaus Störtebeker – Der kühnste Pirat aller Zeiten
1953, Jupiter Verlag, Darmstadt, Autor: ohne Angabe
Nach der 1908/09 und dann wieder 1932/33 als Neuauflage erschienenen KLAUS STÖRTEBEKER-Serie des Verlagshauses für Volksliteratur und Kunst/Berlin bzw. Bad Pyrmont, ist dies die zweite mir bekannte Heftromanserie um den Likedeeler, der erst mit 2005/06 mit einer neuen Heftserie aus dem Kelter-Verlag eine neue, deutlich romantisch-amourösere Heftromanvariante erleben durfte.
Die vorliegende Serie ist jedoch keine Neuauflage der VK-Serie, sondern völlig andere Texte, die sich offensichtlich an ein jugendliches Publikum richten. Sie lief teils parallel mit der ähnlich ausgerichteten und ähnlich aufgemachten Serie ROBIN HOOD aus dem selben Verlag.
Aufgrund der Titelbilder, die extrem stark an die in den 1950er und 1960er Jahren üblichen Comics und Piccolos (z. B. des Lehning-Verlags) erinnern, und mit den zum Teil farbigen Innenillustrationen, ist (war???) die Serie unter Sammlern sehr beliebt.
Von den Bänden 2, 3 und 6 gibt es Variationen im Erscheinungsbild (z. B. Farbe des Romantitelbalkens). Ein angekündigter 9. Band ist nicht mehr erschienen.
Es existiert ein Sammelband mit den Romanen 2 – 6, der erstaunlicherweise das Titelbild des Heftromans Nr. 1 trägt (Preis 0,95 DM).
Band zwei weist eine Autorenangabe auf, die jedoch nicht zwingend auf seine alleinige Urheberschaft schließen lässt (Klaus Walter). Dies zumal bei den Nachdrucken im IV-JUGENDTASCHENBÜCHERN Henry Werner angegeben wird.
Mehr Infos im GGG-Sachbuch Götzen, Gold und Globetrotter (S. 113-116)