
Der Rote Corsar
1951-1952, Hans Kilian Verlag, Hamburg, Autor: Hans Kilian
Die wohl farbenprächtigste Abenteuer-Serie der 1950er Jahre.
Mit eindeutiger Zielgruppe Kinder und Jugendliche sowie vielen Informationen zum Thema Seefahrt, Leserkontakten u. v. m., präsentierte sich die Serie fast schon als Jugendmagazin.
Der Serientitel ist insoweit missverständlich, als dass „Der Rote Corsar“ nicht der Kapitän eines Piratenschiffes ist, sondern der Name des Schiffes, auf dem die jugendlichen Helden Hans Curtis und Michel Goede (sic!) auf Piratenjagd(!) gehen.
Wie auch bei anderen Serien des Verlags und des Autors (der zugleich der Verleger war) üblich (z. B. bei TOM UND FRED), sind die beiden Staffeln bzw. Zyklen als „Reihen“ bezeichnet und so auch bei der Nummerierung auf den Heften berücksichtigt.
Die Gestaltung wurde ab der „2. Reihe“ und somit ab Band 26 geändert. Sie weicht deutlich vom farbenrohen Äußeren der „1. Reihe“ ab (siehe unten). Dass ein anderer Künstler nun für die Titelbilder verantwortlich war, veränderte das Äußere deutlich, ohne aber schlechter zu werden.
Der Autor, der sich hinter dem Pseudonym verbirgt ist Dr. Eduard Wildhagen, der u. a. die Jugendzeitschrift DAS ZELT – Zeitschrift für die Jugend veröffentlichte.

DER ROTE CORSAR Bd. 28
Mehr Infos im GGG-Sachbuch Götzen, Gold und Globetrotter (S. 105-108)