
Turbo-King – Fernfahrer unterwegs
1985-1986, Wolfgang Marken Verlag, Köln, Autoren: diverse
Offensichtlich der Versuch, speziell den deutschen Fernfahrer anzusprechen. Rauher Ton, Dauerkabbeleien der Protagonisten, Dialekte als Stilmittel und weniger abenteuerliche Begebenheiten bei den Europa-Abenteuern. Es werden eher typische Alltagsprobleme der Fernfahrer thematisiert: Termindruck, Stress, Routenplanung, Überladung, Grenzkontrollen und Unfälle.
Nur außerhalb Europas geht es etwas „abenteuerlicher“ zu.
„Berlin-Wilmersdorf – hier sind sie gemeldet. Europa, Nahost, Nordafrika, ist ihr Zuhause. Zusammen mit ihrem 360 PS Magirus, den sie liebevoll „Wilmersdorf“ getauft haben, sind sie nicht zu schlagen! Chefin Jutta Jeschke kann froh sein, dass die beiden Turbo Kings für sie fahren, denn eins ist sicher: Fernzug Wilmersdorf kommt an!“
(Verlagswerbung für TURBO-KING in 320 PS-JIM)
Ziemlich eindeutig von der ARD-Vorabend-Serie „Auf Achse“ (mit Manfred Krug) inspiriert (man beachte allein den Titel oben: Trucker für Äthiopien und das ansprechende Äußere des Herrn im Fahrerhaus).
Obwohl das Ende der Serie auch mit dem Ende der 2. Staffel der ARD-TV-Serie zusammenfällt (mehr Infos zur TV-Serie unter Fernsehserien.de), lag die Einstellung der Serie wohl eher daran, dass 1986 der Marken-Verlag seine deutschen Pforten schloss und alle noch laufenden Serien einstellte. Es blieben nur die Verlagsabteilungen in Holland und Frankreich übrig.
Mehr Infos im GGG-Sachbuch Götzen, Gold und Globetrotter (S. 213-215)