Fantasy-Serien

Geister-Western
1975-1976, Wolfgang Marken Verlag, Köln, Autoren: diverse
 

 

40 Bände (Reihe, antiquarisch)
Heftroman, geklammert, 15 x 22,5 [cm]
66 Seiten, Verkaufspreis: 1,20 DM
Erscheinungsweise: 14-täglich
Indizierungen: 1 (Band 26; heute indizierungsfrei)

TOP-Info:
Erste Grusel-Serie des Marken-Verlages überhaupt.

 
 
 

Der GRUSEL-WESTERN war wohl schon vor dem GEISTER-WESTERN des Bastei-Verlags auf dem Markt (wie sich Alfred Wallon erinnerte).

Der Grund dafür, dass die Mischung aus ansonsten erfolgreichen 'Männer-Roman-Genres' so nicht funktionierte, dürfte der gleiche gewesen sein, wie beim Geister-Western von Bastei.
Trotzdem brachte es der Grusel-Western mit 40 Ausgaben sogar auf 10 Bände mehr als der Geister-Western.

Der Grusel-Western war im Gegensatz zum Geister-Western deutlich mehr Grusel- als Western-Roman (zimindest war er teils recht brutal). Einige der Romane beziehen ihren Horror-Anteil gegen Ende als fast reine Western aber hauptsächlich aus blutigen Schießereien und Massakern.

Die Romane wurden nur unter drei Pseudonymen geschrieben (Soho M. Messer, Dodge McMesser, Dodge Messer ), allerdings nicht nicht ganz klar, wer sich dahinter verbirgt. Horst W. Wübner (Autor und Redakteur bei Marken) jedenfalls hat seine Mitwirkung an der Serie ausdrücklich bestritten.

Band 26 "Vom Wahn verfolgt" wurde indiziert. Obwohl der Roman soagr zu den grundsätzlich spannenderen gehört, kann der Grund für die Indizierung hier einigermaßen nachvollzogen werden: sexuell motivierte Morde mit dem Hang zur Nekrophilie ...

Mehr Infos im GGG-Sachbuch Grusel, Grüfte, Groschenhefte (S. ???-???).

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