Fantasy-Serien

Doc Savage - Der Bronezmann - Die phantastischen Abenteuer des
Bronzemanns
1972-1980, Erich Pabel Verlag KG, Rastatt, Autor: Kenneth Robeson
 

 

89 Bände (Serie, antiquarisch)
Taschenbuch, broschiert, 11,5 x 18 [cm]
143-161 Seiten, Verkaufspreis: 2,80 / 3,80 DM
Erscheinungsweise: 4-wöchentlich
Indizierungen: keine

TOP-Info:
"Festung der Einsamkeit" in der Arktis - lange vor Superman!

 
 
 

„Für die Welt ist er der geheimnisvolle Mann mit der Bronzehaut und den goldenen Augen. Für seine fünf Freunde ist er der geniale Denker und Planer, der unerschrocken durch tausend Gefahren geht. Einen Mann wie Doc Savage gab es noch nie. Er ist ein Universalgenie, ein begabter Arzt und Wissenschaftler, ein tollkühner Pilot, ein unschlagbarer Karate-Kämpfer. Für die Bedrängten ist er stets ein Helfer in der Not. Für seine Fans ist er einer der größten Helden aller Zeiten, unübertroffen in seinen aufregenden Abenteuern und phantastischen Taten.“
(Verlagswerbung auf Taschenbüchern)

Ähnlich wie SUN KOH ist DOC SAVAGE eine sehr beliebte Vorkriegsserie (1933-1942), die im Taschenbuch neu aufgelegt wurde. Besonderheit ist hier jedoch, dass es sich nicht um eine deutsche Serie, sondern um den beliebtesten Helden der amerikanischen Pulp-Magazine handelt. Es wurden daher ausschließlich Übersetzungen veröffentlicht, so dass im Gegensatz zu anderen Serien oder Reihen hier keinerlei deutsche Fortsetzungen oder andere Originalromane existieren (Fan-Publikationen ausgenommen). Der Beliebtheitsgrad der Serie in den USA und z. B. Frankreich war so hoch, dass eine Film-Adaption gedreht wurde (Doc Savage - Der Mann aus Bronze, USA, 1974). Erfolg und Qualität des Films mag hier jeder für sich beurteilen! In Deutschland erreichte Doc Savage jedoch nie einen derartigen Beliebtheits- und Bekanntheitsgrad.

Hauptautor unter dem Sammelpseudonym Kenneth Robeson war Lester Dent. Er wurde von etlichen anderen Autoren und Co-Autoren unterstützt - nur erfunden hat er die Serie nicht. Vielmehr wurde die Serie von Henry W. Ralston und seinem Redakteur John L. Nanovic vom New Yorker Verlag Street and Smith’s kreiert.

Die ersten beiden Abenteuer um Doc Savage erschienen unabhängig von dieser Tb-Ausgabe in Deutschland innerhalb UTOPIA ZUKUNFTSROMAN (Nr. 494 ...und der rote Tod, 1966 und Nr. 505 ... und die sonderbaren Schlüssel, 1967). Hinweis: Bei den deutschen Taschenbüchern heisst Band 2 Drei schwarze Schlüssel. Der Titel aus der direkten Übersetzung und die erste Veröffentlichung des Romans im UTOPIA ZUKUNFTSROMAN lautet korrekt Die sonderbaren Schlüssel.

Die Serie erschien auf Deutsch nicht chronologisch (nur die ersten 20 Bände), obwohl die US-Bantam-Ausgabe von 1964 zugrunde liegt. Es wurden neben den Originaltitelbildern dabei auch einige aus der britischen Ausgabe benutzt und einige für die Pabel-Tb-Serie neu angefertigt. In den USA sind je nach Zählweise 196 bzw. 198 Abenteuer erschienen. Für die deutsche Ausgabe wurde versucht, die Texte der 1930er Jahre zu modernisieren (Band 1 enthält eine Video-Rekorder, obwohl 1933 geschrieben) , was nicht wirklich gut gelang. Die fehlende Chronologie führt so auch zu verschiedenen Anschlussfehlern durch zeitliche Sprünge in die "Serien-Zukunft" und -vergangenheit (teils 4-5 Jahre).
Die bei den Lesern nicht gerade beliebten Modernisierungen sind z. B. auch aus der Heft- bzw. Buchserie um die RAUMPATROUILLE ORION bekannt, bei der die Stories in den Neuauflagen immer wieder dem aktuellen technischen Stand angepasst wurden, was zum großen Missfallen der Leser führte, da diese den 60er-Jahre-Charme der auf der Fernsehserie basierenden Serie sehr schätzten

Die Serie wurde in Deutschland eingestellt, da zu diesem Zeitpunkt bei Bantam keine weiteren Bände für die Übersetzung mehr vorlagen - von den Originalgeschichten jedoch schon (Rechteproblem?).

Mehr Infos im GGG-Sachbuch Götzen, Gold und Globetrotter (S. 247-255)

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