Fantasy-Serien

Die vier Musketiere - Romane um Monarchen, Männer und Mätressen
1976-1977, Erich Pabel Verlag, Rastatt, Autoren: Jean Lafitte
 

 

65 Bände (Serie, antiquarisch)
Heftroman, geklammert, 15,5 x 22,5 [cm]
66 Seiten, Verkaufspreis: 1,50 DM
Erscheinungsweise: 14-täglich, später wöchentlich
Indizierungen: keine

TOP-Info:
Vom Pabel-Chefredakteur als Parallel-Serie zu SEEWÖLFE angelegt; dabei Zyklen-Gedanke wie bei PERRY RHODAN .

 
 
 

Mantel-und-Degen-Serie; "die tolldreisten Abenteuer einer verschworenen Gemeinschaft wagemutiger Draufgänger: verwegene Ritte, blutige Schlachten, gefährliche Degengefechte und amüsante Amouren."
(Verlagswerbung)

Sehr frei nach Alexandre Dumas. Auch Anspielungen auf den Grafen von Monte Christo und Die Geheimnisse von Paris (Klassiker der Abenteuer-Literatur des 19. Jahrhunderts von Eugéne Sue). Mehrfaches Auftreten diverser realer historischer Personen/Persönlichkeiten.
Die Akteure sind Halbbrüder, die der Tod ihres Vaters, des Herzogs von Clermont, erst zusammenführt und die den Mord an diesem rächen wollen. Eine weitere Hauptrolle spielt die Schwester Marie Gabrielle.
Die vier Brüder sind zweifellos, auch in ihrer Charakterisierung, an den durch d´Artagnan verstärkten drei Musketieren von Alexandre Dumas angelehnt.
Die historische Hintergrund-Recherche gilt bei dieser Serie insgesamt als gut gelungen.

Zyklischer Aufbau der Serie, wobei festzustellen ist, dass gegen Ende der Serie (ab Band 48) nur noch kurze Zyklen mit 3-4 Heften erschienen.
Die Titelbilder und Innenzeichnungen sind eindeutig von Richard Lesters Neuverfilmung des 'Die drei Musketiere'-Stoffes inspiriert (beide Filme Die drei Musketiere, 1973 und Die vier Musketiere - Die Rache der Mylady, 1974) waren zu diesem Zeitpunkt noch in den Kinos präsent).

Hinter dem Sammelpseudonym Jean Lafitte verbergen sich die Autoren Rainer Delfs (konzipierte auch die Serie), Susanne Wiemer, Uwe Erichsen, Claus Fischer, Ute Süss und Karl Wasser.

(Quelle: Lexikon der Reise- und Abenteuer-Literatur, Corian-Verlag)

Mehr Infos im GGG-Sachbuch Götzen, Gold und Globetrotter (S. 153-156)

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