Fantasy-Serien

Wölfe
2004, Bastei-Verlag, Bergisch Gladbach, Autor: Tomothy Stahl
 

 

6 Bände (Serie, antiquarisch)
Heftroman, geklammert, 15,5 x 22,5 [cm]
66 Seiten, Verkaufspreis: 1,50 €
Erscheinungsweise: 14-täglich
Indizierungen: ---

TOP-Info:
Bewusst auf nur 6 Bände angelegte Mini-Serie.

 
 
 

Die auf nur 6 Teile angelegte Mini-Serie startete am 10.02.2004 und traf den Geschmack der Leser. Dies war wohl nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass der Autor sich als Co-Autor der Kultserie Vampira bereits einen Namen gemacht hatte und so seine Werwolfgeschichte auch einen ganz neuen Weg ging und dabei den klassischen Werwolf hinter sich ließ - das Volk der Wölfischen war geboren.

Der Autor hatte die Serie 2003 zum Crossmedialen Autorenwettbewerb des Bastei-Verlages eingereicht und konnte auf Anhieb überzeugen. Nach Informationen des Autors und des Verlages in diversen Interviews war dies unabhängig von seiner Mitarbeit an den bekannten Serie wie Vampira, Professor Zamorra oder Maddrax zu sehen, da die Lektoren autorenunabhängig bewerteten und wohl überhaupt nicht wussten, vom wem der jeweilige Beitrag stammte.
Wölfe ist damit die erste eigene Serie von Timothy Stahl.

Die Serie ist eine moderne Werwolf-Story (wer hätte denn das bei dem Titel gedacht?), bei der der Protagonist ebenfalls selbst mit dem Fluch der Lykanthropie zu kämpfen hat, während er einem Serienkiller - einem Werwolf - auf der Spur ist, jedoch selbst als Mörder gesucht wird.
Hier taucht er in die Welt des Volkes der Wölfischen ein, die sich sehr vom herkömmlichen Bild der Werwölfe unterscheidet.
Indianische Hintergründe und auch ein Schuss nordische Mythologie runden das Bild ab.
Auch wenn der Autor in den Produktions-Informationen in den Hefte eher das Gegenteil behauptet, ist der Einfluss der Filme Wolfen (USA 1981) oder Joe Dante´s Das Tier (USA, 1979) doch deutlich zu spüren.

Da die Serie ursprünglich nicht so kurz angelegt war und auch eine Option auf eine mögliche Fortsetzung enthält, fällt das Geschehen etwas hektisch und gedrängt aus. Einzelne Romane, die im Prinzip sehr gut und spannend geschrieben sind, wirken in der Handlung nicht wirklich notwendig, manchmal wie ein Füllroman, aber auch nicht wirklich fehl am Platz. Die Rahmenhandlung, die Figuren und die Atmosphäre hätten insgesamt deutlich mehr hergeben und noch etliche Romane erlaubt ...

Übrigens: Der Aufdruck "Die brandeue Horror-Serie aus den USA[...]" ist etwas zu großspurig, da die Serie nie in den USA erschienen ist - Timothy Stahl wohnt jedoch in Las Vegas ...

Durchaus gelungener „Werbe-Kalauer“ von Bastei: „Wer Wolf? Wer nicht? Die Antwort in: „Wölfe“ – jetzt neu von Bastei.“

Mehr Infos im GGG-Sachbuch Grusel, Grüfte, Groschenhefte (S. ??ß-???).

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